Der Ockfener Bockstein liegt in einem Seitental der Saar. Er ist ein steiler Südwesthang. Kein anderer Berg stört den Einfall des Sonnenlichts, es scheint frei in den Hang hinein.
Der Boden besteht zum größten Teil aus harter, verwitterter, geröllartiger Grauwacke: Sie gibt den Weinen, die hier wachsen, Mineralität. Ein ausgedehnter Wald auf dem Bergrücken versorgt den Berg mit Wasser. Zwischen den Bäumen sieht man schon einmal einen Rehbock springen, darauf weist die erste Silbe („Bock“) im zweiten Teil des Lagennamens; die zweite deutet auf die Beschaffenheit des Bodens („Stein“).
Eine klimatische Eigenheit der Lage wirkt besonders günstig auf die Traubenaromatik: die kühlende Luft des Hunsrückmittelgebirges, die beständig in das Tal einfließt.

Weine, die im Ockfener Bockstein wachsen, zeigen einen floralen Duft von Holunder, Flieder und Veilchen und eine fast schon salzig wirkende Mineralität, gepaart mit der Rauchigkeit des Schiefers.
Sie sind die wohl markantesten und geschliffensten Weine des Weinguts St. Urbans-Hof. Besonders die klassischen Rieslinge mit etwas belassener, eigener Restsüße sind regelrechte Fruchtfeuerwerke und bestechen durch ihren animierenden Charakter.

> Leiwener Laurentiuslay
> Piesporter Goldtröpfchen
> Mehringer Blattenberg
> Ockfener Bockstein
> Schodener Saarfeilser Marienberg
> Wiltinger Schlangengraben

