Durch erzbischöfliche Schenkung war die Parzelle dann lange im Stiftungsbesitz des Trierer Friedrich-Wilhelm-Gymnasiums gewesen, bevor sie 2004 von Daniela Weis, Mehringer Winzertochter und Frau von Nik Weis, in den Familienbesitz eingebracht wurde.
Der Blattenberg ist die beste Lage in Mehring. Der Volksmund nennt die Parzelle des St. Urbans-Hofs in dieser Lage „Layet“ — das altdeutsche Wort für Schiefer. Verwöhnt von Sonne und Wind, wachsen die Reben auf leuchtend blauem Schiefer mit Quarziteinlagerungen. Die Mosel, die in Mehring in die Breite geht, speichert und spendet die für das Wachstum wichtige Wärme.

Kräftig, würzig und finessenreich sind die feinherben Weine des Blattenbergs; derzeit tragen sie kurz den Ortsnamen „Mehringer“.

> Leiwener Laurentiuslay
> Piesporter Goldtröpfchen
> Mehringer Blattenberg
> Ockfener Bockstein
> Schodener Saarfeilser Marienberg
> Wiltinger Schlangengraben

