Offizielle Internet-Präsentation des Weinguts St. URBANS-HOF in Leiwen an der Mosel.


HAUPTMENÜ


INHALT

SPITZENLAGEN ERNST NEHMEN

Für Nik Weis ist Weinbau eine Sonderkultur — und nicht einfach eine Landwirtschaft, die darauf abzielt, möglichst ertragreich Pflanzenprodukte zu erzeugen.

Die „Vitikultur“ ist eine Verbindung von Kunst, Wissenschaft, Fleiß, Engagement, Intuition, Glaube, Detailversessenheit und Verantwortung für die Natur. Wer diese Sonderkultur auf ein Niveau der industriellen Produktion abgleiten lässt, muss sich mit einfachen Ergebnissen zufriedengeben. Gerade in den über Jahrhunderte gewachsenen Strukturen, wie man sie an der Mosel findet, ist ein Lowbudget- oder Minimalweinbau fehl am Platz.

Allein durch intensive Bodenarbeit von Hand, mit einem Karst, gibt der weiche Schieferboden seine Mineralien frei; sie werden so für die Rebe aufnahmefähig. Das ist die Grundlage für den mineralischen Charakter eines Weines.

Gedüngt wird der Boden der Weinberge des St. Urbans-Hofs ausschließlich mit Stallmist und anderem organischem Humus, denn nur ein kräftiger, gutversorgter Boden kann kräftige und vollmundige Weine mit Schmelz hervorbringen. Auf Herbizide wird völlig verzichtet. Intensive und akkurate Laubarbeit lässt Licht an die Trauben, so können sie Aromen bilden.

Diese Arbeiten erfordern viel Aufwand und handwerkliches Können.

Nik Weis achtet strikt auf einen geringen Ertrag: Jede Rebe erhält einen kurzen Anschnitt, und im Spätsommer wird ein Teil der Trauben entfernt, damit sich die ganze Kraft des Rebstocks auf wenige Trauben konzentriert. Ihm ist wichtig, dass die Ernte möglichst spät beginnt: So können die Trauben lange reifen und ein gutes Aroma entwickeln.

Unter ständiger Kontrolle werden sie sehr sorgfältig geerntet, ein Lesegut erster Wahl ist das Ziel. Alle Trauben werden von Hand gelesen und auf dem Rücken in „Hotten“ aus dem Weinberg getragen. Das ist die schonenste Lesemethode.

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