Die Weine vergären spontan, ohne Zusatz von Reinzuchthefen. Die Hefen, die sich ganz natürlich im Keller befinden oder mit den Trauben aus dem Weinberg in den Keller kommen, führen die Gärung durch. Zu Beginn ist nicht nur ein einziger Hefestamm für die Gärung verantwortlich, sondern mehrere verschiedene Hefen.
Es entsteht ein komplexes Spektrum an Gäraromen, das dem Wein mehr Charakter verleiht.
Im jungen Stadium können die Weine von Nik Weis durchaus eine „wilde“ und würzige Aromatik besitzen.
Ihr Duft ist oft kräuterisch, würzig, animalisch — sie heben sich deutlich von den vielen einfachen Weinen ab, die heutzutage vielfach angeboten werden. Diese simpel gemachten Weine zeigen eine
einfache und eindimensionale Aromatik und beschränken sich auf wenige Fruchtnoten, die kaum Herkunftscharakter zeigen und allmählich langweilen. Dem möchte Nik Weis herkunftsgeprägte Weine entgengensetzen. Weine, die drei Dinge ineinander vereinen: Trinkfreude, Lagencharakter und Lagerfähigkeit.


